THEMENSEMINAR TRANSPARENTES FAMILIENSTELLEN UND LINDWALL-RELEASING
Die heilsame Hinbewegung zur Mutter
Wie sich die fehlende Verbindung auf alle Lebensbereiche auswirkt
– ein neues Format mit und von Charlotte C. Oeste –
Wie Bert Hellinger mit seinen Familienaufstellungen bereits vor Jahrzehnten grundlegend herausgearbeitet hatte, spielen die Eltern im Leben des Kindes bzw. eines jeden Menschen vom ersten Tag der Schwangerschaft bis zum letzten Tag, dem eigenen Todestag, eine wichtige und tief wirksame Rolle. Dabei haben wir mit der Mutter die engste Bindung, da wir in ihr heranwachsen, von ihr empfangen, geboren, genährt und mit allem versorgt werden, was wir brauchen, um (im besten Fall) zu glücklichen (erwachsenen) Menschen heranzuwachsen.
Mittlerweile ist aber auch erwiesen, dass frühe Bindungstraumata und dabei vor allem die unterbrochene Hinbewegung zur Mutter negative Abdrücke in allen Bereichen unseres Lebens verursachen. Und dass die Mutter und Kind oft gar nicht bewusste „unterbrochene Hinbewegung“ (UH) auch dann noch schwerwiegende Folgen nach sich zieht, wenn ein solches Bindungstrauma später, also nicht gleich nach der Geburt, stattgefunden hat. Tatsächlich stellt es sich mir als Aufstellerin so dar, dass es dabei sogar mehrere Zeiträume gibt, in denen die UH stattgefunden haben kann: im Mutterleib bis zum Ende des 1. Lebensjahres, dann bis zum 7. Lebensjahr, als nächstes bis zum 14. Lebensjahr und sogar noch einmal weiter bis zum 21. Lebensjahr. Damit wäre dann die UH mit den Entwicklungsphasen gekoppelt, die wir in der Psychologie zugrunde legen, um das Heranwachsen während der Kindheit oder auch später rückblickend auf die Kindheit besser einzustufen.
Allgemein ist die UH dadurch ein Bindungstrauma, dass das Kind in der Seele der Mutter nicht ankommt bzw. beide – Mutter und Kind – spüren, dass sie etwas (voneinander) trennt. Ursachen können Verlusterfahrungen des Kindes vor der Geburt, Geburtstraumata, frühe oder längere Trennungen, Traumata der Mutter, Krankheit der Mutter oder des Kindes und oft auch systemische Verstrickungen sein (und hierbei tatsächlich bis 7 Generationen zurück). Diese UH kann entweder vom Kind ausgehen oder von der Mutter oder von beiden. Deshalb wollen wir in diesem Tagesseminar herausfinden, wo und wann die Beziehung zur Mutter unterbrochen wurde und die Hinbewegung mit der Aufstellungsarbeit und mithilfe von Releasing „nachbahnen“. Denn eine solche Unterbrechung hat lebenslängliche Folgen für Mutter und Kind und beim Kind vor allem auch auf alle anderen Beziehungen bis hin zu späteren Partnerschaften.
Insgesamt wird es von der Mutter wie auch vom Kind als ein anhaltendes Leid empfunden, mit dem der Mensch versucht, irgendwie zurecht zu kommen. Viele versuchen es mit Ablenkung, mit räumlichem Abstand, aber oft kommt es durch die Folgen der UH sogar zum Kontaktabbruch oder eine/r von beiden oder beide werden krank. Doch das Problem löst sich nicht von allein. Es bleibt ein tiefer emotionaler Schmerz und oft auch ein Groll gegen sich und/oder andere, der viel Lebenskraft kostet und nur scheinbare Erleichterung bringt. Auch Schuldzuweisungen können ein Schutz sein, um den dahinter liegenden Schmerz nicht fühlen zu müssen, nur dass diese das Verhältnis noch verschlechtern.
Wenn das Kind in seiner Seele nicht bei der Mutter ankommen kann, fehlt es ihm von Anfang an Urvertrauen, also einem Grundvertrauen in die Menschen und in das Leben. Das Hauptsymptom für mangelndes Grundvertrauen ist dabei die Angst (in vielen Facetten): Angst und Abneigung vor (körperlicher) Nähe, Berührung und Hingabe; aber auch Misstrauen unbekannten Situationen und Menschen gegenüber sowie tiefe Zweifel und Selbstzweifel.
Mittlerweile glaube ich, dass fast jeder Mensch eine solche trennende Situation mit der Mutter früher oder später erlebt hat. Und dann kämpfen wir in allen Bereichen unseres Lebens, vor allem gegen uns selbst. Mithilfe der Aufstellungsarbeit, dem Lindwall-Releasing und dem klaren Blick in die Tiefe können wir diesen schmerzhaften Zustand nun beenden und dadurch erfahren, wie lebensverändernd es sein kann, wenn zwischen Mutter und Kind und zwischen Kind und Mutter die Liebe wieder fließen kann (so formuliert von Bert Hellinger).
Dadurch verändert sich die Welt. Der Mut, es auszuprobieren, lohnt sich. Ihre Charlotte Oeste
Termin: Samstag – 26.09.2026
Uhrzeit: 10.00 bis ca. 18.00 Uhr
Kosten: 150,- €; bitte den Betrag in bar zum Seminar mitbringen.
Leitung: Charlotte C. Oeste, HP, Systemaufstellerin, Releasing-Therapeutin und -Ausbilderin, Autorin
Bitte buchen Sie rechtzeitig, da die Aufstellungsplätze begrenzt sind!
Bitte Hausschuhe, Socken und einen Mittagsimbiss mitbringen und nicht in der Neustraße parken; wir sind derzeit Sackgasse. Die Räder ihres Wagens dürfen dabei nicht auf dem Bürgersteig stehen (es wird kontrolliert).
Weitere wichtige Informationen finden Sie in unseren AGB
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Charlotte C. Oeste
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